Heizkosten einer Elektroheizung berechnen
Was kostet der Heizlüfter, die Infrarotheizung oder die Nachtspeicherheizung im Monat? Der Rechner ermittelt den Stromverbrauch aus Leistung und Laufzeit oder aus Wohnfläche und Wärmebedarf und vergleicht mit einer Wärmepumpe.
Geprüft von der Redaktion fixrechner.de, Stand 21. Oktober 2026. Quellen am Seitenende.
So wird gerechnet
Ein 2.000-Watt-Heizlüfter, der vier Stunden am Tag läuft, verbraucht 8 kWh täglich, bei 37 ct/kWh also 2,96 € pro Tag und rund 89 € im Monat. Mit Thermostat schaltet das Gerät zwischendurch ab; die Taktung gibt an, wie viel Zeit es tatsächlich mit voller Leistung heizt.
Alle Elektro-Direktheizungen, ob Heizlüfter, Ölradiator, Infrarot- oder Nachtspeicherheizung, wandeln Strom zu fast 100 % in Wärme um; keine ist bei gleicher Wärmemenge sparsamer. Eine Wärmepumpe erzeugt dagegen aus 1 kWh Strom etwa 3 bis 4 kWh Wärme. Infrarotheizungen können sparsamer wirken, weil sie Personen direkt erwärmen und man die Raumtemperatur etwas niedriger einstellen kann.
Strompreis
Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis für Neukunden lag 2026 laut BDEW bisher bei 37,0 ct/kWh. Für Nachtspeicher- und Wärmepumpen gibt es oft günstigere Heizstromtarife; tragen Sie Ihren Arbeitspreis ein. Die Werte für den Wärmebedarf nach Wohnfläche sind grobe Durchschnitte für Raumwärme ohne Warmwasser.
Häufige Fragen
Was kostet ein Heizlüfter mit 2.000 Watt pro Stunde?
Bei 37 ct/kWh 74 Cent pro Stunde.
Ist eine Infrarotheizung günstiger als ein Heizlüfter?
Pro erzeugter Kilowattstunde Wärme nicht; beide wandeln Strom zu fast 100 % in Wärme um. Eine Wärmepumpe ist etwa drei- bis viermal effizienter.
Was kostet es, eine 70-m²-Wohnung mit Strom zu heizen?
Bei 100 kWh pro m² und Jahr rund 7.000 kWh, bei 37 ct/kWh etwa 2.600 € im Jahr; mit Wärmepumpe (JAZ 3) rund 860 €.