Kombinationsrechner – C(n,k), Permutationen & alle 4 Typen

Kombinationen ohne & mit Wiederholung · Variationen · Schrittlösung

Gib einfach n (Grundmenge) und k (Auswahl) ein – und sieh alle 4 kombinatorischen Typen gleichzeitig: Kombinationen ohne Wiederholung C(n,k), mit Wiederholung, Variationen und Permutationen. Optional mit Schrittlösung. Ideal für Klausuren, Lotto-Analyse und Statistik.

🧮 Grundmenge und Auswahl eingeben
Bekannte Beispiele (Schnellauswahl):
🌡 Lotto 6/49
☆ Eurojackpot 5/50
🂡 Poker Hand 5/52
👥 Team 3 aus 10
🔑 PIN 4 aus 26
Einfaches Beispiel 5/2
Beispiel Lotto: n = 49 (Zahlen 1 bis 49). Beispiel Karten: n = 52 (Skatblatt).
Beispiel Lotto: k = 6 (6 Zahlen tippen). Es muss gelten: k ≤ n (bei ohne Wiederholung).

Kombinationsanalyse

n = ?   k = ?

Kombinationen ohne Wiederholung C(n,k)

Alle 4 kombinatorischen Typen im Vergleich

🌡 Wahrscheinlichkeits-Analyse

💡 Einordnung & Praxis-Kontext

Die 4 kombinatorischen Typen — Übersicht

Die abzählende Kombinatorik unterscheidet vier Typen je nachdem ob Reihenfolge wichtig ist und ob Wiederholung erlaubt ist. Die richtige Formel zu wählen ist der entscheidende erste Schritt.

TypReihenfolgeWdh.FormelBeispiel n=5, k=3
Kombination ohne Wdh.neinneinn! / (k! × (n−k)!)10
Kombination mit Wdh.neinja(n+k−1)! / (k! × (n−1)!)35
Variation ohne Wdh.janeinn! / (n−k)!60
Variation mit Wdh.jajanᵏ125

🎯 Entscheidungshilfe: Welcher Typ ist meiner?

Lotto, Teamauswahl, Menükombinationen → Kombination ohne Wiederholung (Reihenfolge egal, kein Doppelt)

PIN-Codes, Schlösser, Passwörter → Variation mit Wiederholung (Reihenfolge wichtig, Ziffer darf wiederholt werden)

Anordnungen, Ranglisten, Startaufstellungen → Variation ohne Wiederholung (Reihenfolge wichtig, jedes Element einmal)

Buffet, Eiskugeln mit Wiederholung → Kombination mit Wiederholung (Reihenfolge egal, Doppelungen erlaubt)

Kombinationen ohne Wiederholung: C(n,k) — der Binomialkoeffizient

Das ist die häufigste Frage: Wie viele Möglichkeiten gibt es, k Objekte aus n auszuwählen, wenn Reihenfolge egal und kein Element doppelt vorkommt?

Formel und effizienter Rechenweg:

C(n,k) = n! / (k! × (n−k)!)

Effizient — nur k Faktoren nötig (kürzt sich vieles weg):

C(n,k) = (n × (n−1) × … × (n−k+1)) / (k × (k−1) × … × 1)

Rechenbeispiel: C(49,6) — Lotto 6 aus 49

C(49,6) = (49 × 48 × 47 × 46 × 45 × 44) / (6 × 5 × 4 × 3 × 2 × 1)

= 10.068.347.520 / 720 = 13.983.816

Jackpot-Chance: 1 : 13.983.816 — bei täglichem Schein im Schnitt 38.312 Jahre Wartezeit.

Rechenbeispiel: C(52,5) — Poker-Hand

Wie viele 5-Karten-Hände gibt es aus einem 52er-Deck?

C(52,5) = (52 × 51 × 50 × 49 × 48) / (5 × 4 × 3 × 2 × 1) = 311.875.200 / 120 = 2.598.960

Royal Flush: nur 4 mögliche (eine je Farbe) → Chance 4 / 2.598.960 = 1 : 649.740

Variation mit Wiederholung: Passwörter und PINs

Bei Passwörtern und PINs ist die Reihenfolge wichtig und Wiederholungen sind erlaubt — also Variation mit Wiederholung: nᵏ. Das Ergebnis wächst exponentiell mit der Länge.

PassworttypZeichensatz (n)Länge (k)Möglichkeiten
4-stellige PIN (Ziffern)10410.000
6-stellige PIN1061.000.000
8-Zeichen (Kleinbuchstaben)268208.827.064.576
8-Zeichen (a–z + A–Z)52853.459.728.531.456
8-Zeichen (a–z + A–Z + 0–9)628218.340.105.584.896
12-Zeichen (a–z + A–Z + 0–9)62123,226 × 10²¹

🔐 Warum Passwortlänge wichtiger ist als Komplexität

8 Zeichen mit Groß/Klein/Ziffern: ~2,2 × 10¹⁴ Möglichkeiten. 12 Zeichen nur Kleinbuchstaben: 26¹² ≈ 9,5 × 10¹⁶ — also 430× mehr. Länge schlägt Komplexität bei Brute-Force-Angriffen fast immer.

Spielwahrscheinlichkeiten im Vergleich

Spiel / EreignisFormelMöglichkeitenTrefferchance
Lotto 6/49C(49,6)13.983.8161 : 13.983.816
Eurojackpot 5/50 + 2/12C(50,5) × C(12,2)139.838.1601 : 139.838.160
Poker Royal Flush (5 aus 52)4 / C(52,5)2.598.960 Hände1 : 649.740
Poker Full HouseKombinatorisch3.744 Hände1 : 694
4-stellige PIN geraten10⁴10.0001 : 10.000
Münze 10× Kopf1/2¹⁰1.0241 : 1.024

Das Pascalsche Dreieck: Binomialkoeffizienten auf einen Blick

Die Binomialkoeffizienten C(n,k) tauchen im Pascalschen Dreieck auf — jede Zahl ist die Summe der beiden darüberliegenden. Zeile n gibt alle C(n,0) bis C(n,n):

n=0:           1

n=1:        1   1

n=2:      1   2   1

n=3:    1   3   3   1

n=4:   1   4   6   4   1

n=5:  1   5   10  10  5   1    ← C(5,2) = 10, C(5,3) = 10

Anwendung: Im Binomischen Lehrsatz sind die Koeffizienten von (a+b)ⁿ genau die n-te Zeile des Pascalschen Dreiecks.

Häufige Fragen zur Kombinatorik

Was ist der Unterschied zwischen Kombination und Permutation?

Bei einer Kombination ist die Reihenfolge egal: {A,B} = {B,A}. Bei einer Permutation (Variation) zählt die Reihenfolge: AB ≠ BA. Lotto, Teamauswahl, Menükombinationen → Kombinationen. PIN-Codes, Anordnungen, Ranglisten → Permutationen/Variationen. Merkhilfe: Beim Kombinieren schüttelst du die Auswahl durch — das Ergebnis bleibt gleich. Bei Permutationen nicht.

Was bedeutet „Wiederholung erlaubt“?

Ohne Wiederholung: Jedes Element darf nur einmal vorkommen (Lotto: 6 verschiedene Zahlen aus 1–49). Mit Wiederholung: Ein Element darf mehrfach gewählt werden (Würfelwurf: immer aus 1–6, auch doppelt möglich). Bei Kombinationen mit Wiederholung ändert sich die Formel zu C*(n,k) = C(n+k−1, k). Beispiel: 3 Kugeln aus {Rot,Blau,Grün} mit Wiederholung = C(3+3−1, 3) = C(5,3) = 10.

Was ist die Fakultät (n!) — und warum wächst sie so schnell?

n! = n × (n−1) × … × 2 × 1. Werte: 0! = 1, 5! = 120, 10! = 3.628.800, 20! = 2,43 × 10¹⁸. Fakultät wächst schneller als jede Exponentialfunktion. Praktische Bedeutung: 52! (Anzahl möglicher Kartenmischungen eines Decks) ist größer als die Anzahl der Atome im beobachtbaren Universum — jede Mischung die du je siehst, gab es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nie.

Wie viele Kombinationen gibt es bei 5 Elementen aus 10?

C(10,5) = (10 × 9 × 8 × 7 × 6) / (5 × 4 × 3 × 2 × 1) = 30.240 / 120 = 252. Mit Wiederholung: C*(10,5) = C(14,5) = 2.002. Kontrolle: C(10,5) = C(10,10−5) = C(10,5) — Kombinationen sind symmetrisch: 5 aus 10 auswählen hat genauso viele Möglichkeiten wie 5 aus 10 weglassen.

Was ist der Binomialkoeffizient — und wo taucht er auf?

Der Binomialkoeffizient C(n,k) = „n über k“ ist identisch mit den Kombinationen ohne Wiederholung. Er taucht auf in: Binomischem Lehrsatz (Koeffizienten von (a+b)ⁿ), Pascalschem Dreieck (Zeile n = alle C(n,k)), Wahrscheinlichkeitsrechnung (Binomialverteilung), Geburtstagsparadoxon (Anzahl der Paare = C(n,2)). Notation: C(n,k), ⁿCₖ, oder das Symbol „n über k“ in runden Klammern.

Wie berechne ich die Anzahl möglicher Anordnungen (Permutationen)?

Alle n Elemente anordnen: P(n) = n!. Beispiel: 5 Bücher auf einem Regal = 5! = 120 Möglichkeiten. Nur k aus n anordnen (Variation ohne Wiederholung): V(n,k) = n! / (n−k)!. Beispiel: Podium mit 3 Plätzen aus 8 Läufern = 8! / 5! = 8 × 7 × 6 = 336. Mit Wiederholung (Passwort): n^k. Beispiel: 4-stellige PIN aus 10 Ziffern = 10⁴ = 10.000.

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Vertrauen Sie unserer Expertise

Daniel Niedermayer

Daniel Niedermayer

Geschäftsführer, Fixrechner.de

Zuletzt geprüft: April 2026

Unsere Methodik

C(n,k): iterative Berechnung via Produktformel (stabil, kein Fakultäts-Overflow). C*(n,k) = C(n+k-1,k). P(n,k) = n×(n-1)×…×(n-k+1). W(n,k) = n^k. Sehr große Werte (>10^15) werden als Näherung in Wissenschaftlicher Notation angegeben.

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Alle 4 Typen auf einmal – das hat mir bei der Stochastik-Klausur enorm geholfen. Die Schrittlösung ist gold wert.

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Der Lotto-Vergleich hat mir endlich klar gemacht, warum man da nie gewinnt. Sehr einprägsame Einordnung.

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Letzte Aktualisierung: April 2026