Netto-Brutto-Rechner 2026: Wie viel Brutto für mein Wunschnetto?
Sie wissen, wie viel Sie netto brauchen, und suchen das passende Bruttogehalt, etwa für eine Gehaltsverhandlung? Der Rechner rechnet rückwärts: Er sucht das Brutto, bei dem nach Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Sozialabgaben 2026 genau Ihr Wunschnetto übrig bleibt. Gerechnet wird mit dem amtlichen Programmablaufplan des Bundesfinanzministeriums.
Geprüft von der Redaktion fixrechner.de, Stand 21. Oktober 2026. Quellen am Seitenende.
Weitere Angaben: Krankenkasse, Faktor, Freibetrag, Minijob/Werkstudent
| Position | Monat | Jahr |
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Was das Brutto kostet und was ankommt
Arbeitgeberanteile ohne Umlagen U1, U2 und Insolvenzgeldumlage.
So rechnet der Rechner rückwärts
Für den Weg vom Netto zum Brutto gibt es keine eigene Formel, weil Lohnsteuer und Sozialabgaben stufenweise und mit Grenzen berechnet werden. Der Rechner probiert deshalb Bruttowerte durch und berechnet für jeden das Netto nach dem amtlichen Programmablaufplan 2026, bis das Ergebnis auf den Cent zu Ihrem Wunschnetto passt. Das Ergebnis ist damit genauso exakt wie beim Brutto-Netto-Rechner, nur in die andere Richtung.
Warum mehr Netto so viel Brutto kostet
Von jedem zusätzlichen Euro Brutto gehen Sozialabgaben von gut 21 % und Lohnsteuer nach Ihrem persönlichen Grenzsteuersatz ab. Bei mittleren Einkommen in Steuerklasse I bleiben von 100 € mehr Brutto oft nur gut 50 €. Wer 300 € mehr netto möchte, muss deshalb oft rund 550 € mehr brutto verhandeln. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen (2026: 5.812,50 € im Monat für Kranken- und Pflegeversicherung, 8.450 € für Renten- und Arbeitslosenversicherung) fallen für das Mehr-Brutto keine weiteren Beiträge an, dann steigt das Netto schneller.
Was das Gehalt den Arbeitgeber kostet
Zum Bruttogehalt zahlt der Arbeitgeber seinen Anteil an der Sozialversicherung: 9,3 % Rentenversicherung, 1,3 % Arbeitslosenversicherung, 7,3 % Krankenversicherung plus die Hälfte des Zusatzbeitrags und 1,8 % Pflegeversicherung (in Sachsen 1,3 %). Dazu kommen Umlagen für Krankheit und Mutterschaft, die Insolvenzgeldumlage und die Unfallversicherung, die je nach Betrieb verschieden sind und hier nicht enthalten sind. Für Verhandlungen ist das wichtig: Ein Arbeitgeber rechnet mit Gesamtkosten, nicht mit Brutto.
Tipps für die Gehaltsverhandlung
- Verhandeln Sie in Brutto, rechnen Sie aber in Netto: So wissen Sie, was eine Forderung tatsächlich bringt.
- Steuerfreie oder pauschal versteuerte Extras wie Jobticket, Essenszuschüsse oder ein Sachbezug bis 50 € im Monat bringen pro Euro mehr Netto als eine Gehaltserhöhung.
- Prüfen Sie bei Paaren die Steuerklassen: Die Wahl ändert das monatliche Netto, aber nicht die Jahressteuer nach der Steuererklärung.
Häufige Fragen
Wie viel Brutto brauche ich für 2.500 € netto?
In Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer, mit einem Kind für die Pflegeversicherung und 2,9 % Zusatzbeitrag rund 3.776 € brutto im Monat. Der Rechner zeigt den centgenauen Wert für Ihre Angaben.
Wie rechne ich Netto in Brutto um?
Eine feste Formel gibt es nicht. Man sucht das Brutto, bei dem nach Lohnsteuer und Sozialabgaben das gewünschte Netto übrig bleibt. Als grobe Faustregel liegt das Netto bei mittleren Einkommen in Steuerklasse I bei etwa 65 bis 70 % des Bruttos.
Wie viel mehr Brutto für 300 € mehr Netto?
Bei mittleren Einkommen in Steuerklasse I rund 550 € brutto: Von 2.500 auf 2.800 € netto steigt das nötige Brutto um 556 €, weil vom Mehrverdienst Sozialabgaben und Lohnsteuer zum Grenzsteuersatz abgehen.