Break-even berechnen: Ab wann lohnt es sich?
Der Break-even-Punkt ist die Menge, ab der die Erlöse alle fixen und variablen Kosten decken. Der Rechner ermittelt ihn aus Fixkosten, Preis und variablen Kosten, zeigt den Umsatz an der Gewinnschwelle und die Menge für einen Zielgewinn.
Geprüft von der Redaktion fixrechner.de, Stand 21. Oktober 2026.
Erlöse und Kosten
Blaue Linie: Erlöse. Zweite Linie: Gesamtkosten. Wo sie sich schneiden, liegt die Gewinnschwelle.
Die Formeln
Preis − variable Kosten
50 € − 30 € = 20 €
Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag
10.000 € ÷ 20 € = 500 Stück
Jedes verkaufte Stück trägt seinen Deckungsbeitrag zur Deckung der Fixkosten bei. Sind diese gedeckt, ist jeder weitere Deckungsbeitrag Gewinn. Die Sicherheitsmarge zeigt, um wie viel Prozent der Absatz sinken darf, bevor Verlust entsteht.
Fixkosten fallen unabhängig von der Menge an, etwa Miete, Gehälter, Software und Versicherungen. Variable Kosten wachsen mit jeder Einheit, etwa Material, Wareneinsatz, Versand und Zahlungsgebühren. Rechnen Sie mit Nettopreisen ohne Umsatzsteuer.
Häufige Fragen
Wie berechnet man den Break-even-Punkt?
Fixkosten durch (Preis − variable Kosten pro Stück). Bei 10.000 € Fixkosten, 50 € Preis und 30 € variablen Kosten: 500 Stück.
Was ist der Deckungsbeitrag?
Preis minus variable Kosten pro Stück, also der Betrag, der zur Deckung der Fixkosten bleibt.
Was passiert, wenn der Preis unter den variablen Kosten liegt?
Dann gibt es keine Gewinnschwelle: Jedes verkaufte Stück vergrößert den Verlust.