Durchschnittlichen Kaufkurs von Aktien berechnen
Wer eine Aktie mehrfach zu unterschiedlichen Kursen kauft, will wissen: Wo liegt mein Einstand? Der Rechner ermittelt den gewichteten Durchschnittspreis inklusive Gebühren, den Gewinn oder Verlust zum aktuellen Kurs und wie viele Aktien Sie nachkaufen müssten, um einen Ziel-Durchschnitt zu erreichen.
Geprüft von der Redaktion fixrechner.de, Stand 21. Oktober 2026.
| Anzahl | Kurs (€) | Gebühren (€) | Betrag |
|---|---|---|---|
Formel
Der Durchschnittspreis gewichtet jeden Kauf mit seiner Stückzahl. Kaufgebühren gehören zu den Anschaffungskosten und erhöhen den Einstand. Steuerlich gilt in Deutschland beim Verkauf aus einem Depot das FIFO-Prinzip: Die zuerst gekauften Aktien gelten als zuerst verkauft. Für die Steuer zählt deshalb nicht der Durchschnittspreis, sondern der Kaufkurs der jeweils ältesten Tranche.
Verbilligen durch Nachkaufen?
Nachkäufe zu niedrigeren Kursen senken den Durchschnitt, ändern aber nichts daran, ob das Unternehmen wieder steigt. Ein niedriger Einstand ist kein Grund zu kaufen, eine gute Aussicht für die Aktie schon. Wichtig ist auch, dass das Gewicht einer einzelnen Aktie im Depot durch Nachkäufe nicht zu groß wird.
Häufige Fragen
Wie berechnet man den durchschnittlichen Kaufpreis?
Alle Kaufbeträge inklusive Gebühren addieren und durch die Gesamtzahl der Aktien teilen.
Gilt für die Steuer der Durchschnittspreis?
Nein, in Deutschland gilt beim Verkauf das FIFO-Prinzip: Die zuerst gekauften Aktien gelten als zuerst verkauft.